13.000 Menschen im überfüllten Flüchtlingslager Idomeni wollen mit dem Kopf durch die Wand, weiter nach Deutschland reisen. Mein Mitleid für deren Situation tendiert gegen Null
24. März 2016 von Toni Aigner
Die Flüchtlinge weigern sich vehement in andere, besser ausgestattete Lager zu gehen, obwohl ihr derzeitiger Aufenthaltsort im Matsch versinkt, die Nächte kalt und die Nahrungsversorgung unzureichend ist. Aus Furcht vor Gewaltakten wütender Migranten haben die meisten humanitären Organisationen deshalb einen Teil ihrer Mitarbeiter aus dem Lager abgezogen.
Die griechischen Behörden – samt NGOs – sollten sich komplett zurückziehen, bis die Flüchtlinge von selbst in die besser ausgestatteten Flüchtlingszentren ziehen. Eine andere Lösung sehe ich nicht. Bei physischer Gewaltanwendung würden nur wieder die Helfer und Sicherheitskräfte verletzt werden. Eine Öffnung der mazedonischen Sperranlagen wäre ebenso keine Option für mich. Da könnte Norbert Blüm noch 50 Mal sein Zelt dort aufstellen und Betroffenheits- und Anklagebekundungen in Richtung Deutschland und EU aussenden.
Die Flüchtlinge sind für ihre katastrophale Situation selbst verantwortlich. Punkt.
(t.a., 24.03.2016, 12.03 Uhr)